SEI DABEI MIT ZW€I

2 Euro Solidaritätsbeitrag pro Eintrittskarte zur Unterstützung der Schatzkistl-Arbeit

Auch nach mehr als 15 Jahren erfolgreicher Arbeit für das Kulturleben unserer Stadt können wir leider weiterhin nicht mit einer kontinuierlichen finanziellen Unterstützung von städtischer Seite rechnen.

Dass wir es überhaupt geschafft haben, uns mit einer kleinen Theaterbühne hier in Mannheim zu etablieren, haben wir unserem treuen Publikum, den vielen wunderbaren Künstlern, unseren langjährigen Sponsoren, der interessierten Presse und unserem engagierten Förderkreis zu verdanken.
Die Kostensituation wird aber zunehmend schwieriger.
 
Um unsere Kleinkunstbühne mit ihrem vielseitigen Bühnenprogramm weiterhin sichern und auch weiterentwickeln zu können, bitten wir Sie deshalb am Schatzkistl-Eingang um einen freiwilligen Solidaritätsbeitrag von 2 Euro pro gekaufter Eintrittskarte.
 
Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen.
Ihre Spende kommt ausschließlich dem Theaterbetrieb zugute!
 
Ganz herzlichen Dank!

Ihr Schatzkistl-Team


Musik-Kabarett Schatzkistl

Mannheims schönstes Musik-Kabarett bietet ein stilvoll-behagliches Ambiente und ein Programm, in dem sich in jeder Spielzeit aufs Neue namhafte Künstler aus Nah und Fern die Klinke in die Hand geben.

Wer einmal einen dieser unvergesslichen Schatzkistl-Abende erlebt hat, der weiß, dass das Haus seinen Namen mit vollem Recht trägt: Unser Musik-Kabarett Schatzkistl ist wahrhaftig ein Schatz im Kulturleben der Region!

Rund 180 Veranstaltungen pro Jahr, aufwändige Eigenproduktionen wie "Freie Fahrt ins Glück", "Alla gut! Verliebt ins Quadrat", "Nierentisch & Caprifischer - Mannem in de 50er", „Dinner for one... wie alles begann“ oder das Kinderprogramm "Peter & der Wolf und Peter & Don Quijote" sowie Gastspiele renommierter Künstler machen das Musik-Kabarett Schatzkistl zum beliebten Treffpunkt für Kleinkunstfreunde in Mannheim und Umgebung.

Die intime Atmosphäre des Theaters und die einzigartige Nähe des Publikums zum Bühnengeschehen begeistern seit vielen Jahren sowohl unsere Gäste als auch unsere Künstler. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Schlossfest 2014

Die "Popforscher" sowie "Johanna Alba" live im Gartensaal erleben!

Die Universität Mannheim lädt zusammen mit ihrer Service und Marketing GmbH sowie dem Absolventennetzwerk "Absolventum" am 6. September zum „Schlossfest 2014“ ein.
Einen ganzen Abend lang wird in dem Barockgebäude, im Ehrenhof sowie den Seitenhöfen zu einem bunten Mix musikalischer Stile als auch Foto- und Installationskunst sowie Wortakrobatik im Rahmen eines Poetry Slams und des Boom Comedy Clubs gefeiert - Uni Campus goes Festival!
Mehr Infos unter Schlossfest 2014

Jeweils zur vollen Stunde um 21.00 Uhr, 22.00 Uhr und 23.00 Uhr präsentiert das KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar mit seinem Musik-Kabarett SCHATZKISTL im klassisch gehaltenen Gartensaal die „Popforscher“ sowie „Johanna Alba“ im Wechsel live!

Popforscher
Über zehn Jahre nach ihrem Debüt kommt nun mit „Popforscher 2“ ein neues Werk von Michael Herzer und Peter Baltruschat mit Texten von Steffen Herbold.
Die Konzerte mit Band bieten nichts weniger als die Vorstellung des neuen Albums sowie Titel der ersten CD in neuen Arrangements. Bei der üppigen Produktionszeit ist wie gewohnt alles gut abgehangen und deutlich gereift – man könnte auch sagen: Es wird noch seltsamer. Vielleicht ist Haltung bewahren die wichtige Aufgabe.
Die Generation der vor der Mondlandung Geborenen weiß ein Lied davon zu singen: Die Tankuhr steht auf Burn-out und längst trifft man sich an den illustren Geheim-Tankstellen der Seele, um sich an den vier heiligen Kraftstoffen der Illusion zu laben: Mini-Bar, Yoga-Kurs, Schmerztabletten, Jägersoße. Die Popforscher orchestrieren die Szenerie und besingen sie mit einem gespielten Lächeln – als Conferenciers gepflegter Fassungslosigkeit. Willkommen in der Poesie zunehmender Bockigkeit.
Mehr Infos zu den Popforschern unter www.popforscher.de

Johanna Alba
Die erst 18-jährige Gewinnerin des „Jugend musiziert“ Wettbewerbs 2013, Johanna Alba, ist buchstäblich zwischen Musikinstrumenten groß geworden, erlernte sie nacheinander Geige, Gitarre, und Klavier und kennt Tonstudios und Bühnen von Kindesbeinen an.
Johanna Alba gehört zu einer jungen Generation von Singer/Songwritern, die solides Handwerk mit erstaunlicher poetischer Strahlkraft verbinden können und bewegt mit ihrer warmen, natürlichen Stimme, ihrer Musikalität und Energie, scheinbar mühelos die Herzen ihrer Zuhörer.


Bürgersaal im Stadthaus N1

Kultur in Mannheim

Gute Nachrichten aus dem Mannheimer Rathaus:
Ab sofort können kulturelle und soziale Mannheimer Vereine den für über 3 Millionen Euro zu einem Theaterraum umgebauten "Bürgersaal" im Stadthaus N1 an zahlreichen Tagen unter der Woche und 30 Wochenendtagen zum Kulturpaket-Preis in Höhe von 1.000.- Euro netto inkl. im Saal installierter Ton- und Lichttechnik und technischem Personal über die m:con - mannheim:congress GmBH, Tel: 0621 / 41060, anmieten.


Raum für Kultur

3. offener Brief an OB Dr. Kurz

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Kurz,
sehr geehrte Damen und Herren Bürgermeister,
sehr geehrter Herr Kulturbürgermeister Grötsch,
sehr geehrte Frau Kulturamtsleiterin Schirra,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,

aller guten Dinge sind drei, so möchte man fast sagen, wo wir nun doch tatsächlich zu unserem
dritten offenen Brief ansetzen müssen. Das Thema ist noch immer das alte, allein die Entwicklung
geht voran und zwar – trotz aller vertröstenden Worte – weiterhin nur sehr einseitig. Der Umbaubeginn des Bürgersaals in N1 rückt in greifbare Nähe und es ist, im Gegensatz zu früheren Ankündigungen, meist nur noch von einem weiteren Nutzer des Saals (neben dem Oststadttheater) zu lesen: dem Filmfestival.
In früheren Reaktionen auf unsere beiden ersten offenen Briefe wurde zwar zugesichert, dass geprüft werde, an welchen Terminen auch andere Gruppen und Veranstalter den Saal in N1 nutzen können, nun hat es aber den Anschein, dass die gesamte Planung des Umbaus andere Nutzungen außen vor lässt. Auch wurde unser mehrfach schriftlich bekundetes Angebot zum Ideenaustausch, zu Anregungen konstruktiver und inhaltlicher Art bisher noch nicht in Anspruch genommen und entgegen diverser Ankündigungen kam noch niemand in irgendeiner Form zu diesem Thema auf uns zu.

Darum tragen wir unser Anliegen, unsere Forderung, heute ein weiteres Mal vor: Wir würden es sehr begrüßen und halten es für die Mannheimer Kulturszene für überaus wichtig, dass der Saal in N1 (oder ggf. eine neu zu schaffende innenstadtnaher Spielstätte) für verschiedene Veranstaltungen zu erschwinglichen Konditionen zur Verfügung steht. Ein Spielort, der für Künstler aus der Region sowie für Gastspiele rentabler wäre als die begrenzten Räumlichkeiten des Musik-Kabarett Schatzkistl, aber auch nicht so teuer und groß wie beispielsweise der Rosengarten, würde die Mannheimer Kulturszene beleben und neue Möglichkeiten eröffnen.
Es wäre in diesem Zusammenhang äußerst wünschenswert, wenn durch Schaffung eines entsprechenden Spielorts nicht nur ein einzelnes Mannheimer Ensemble unterstützt würde, sondern wenn entsprechende Aufwendungen dem gesamten Kulturbetrieb zugute kämen, so wie es ursprünglich vonseiten der Stadt auch für den Kahnweilersaal einst vorgesehen war. Eine Verwaltung durch die Stadt erschiene uns daher sehr sinnvoll, ebenso wie auch eine neutrale Namensgebung für die neue Spielstätte.

Man sollte die augenblickliche Chance zu einem Neubeginn mit Raum für vielfältige kulturelle Angebote nutzen. In diesem Zusammenhang sollte die Möglichkeit nicht vertan werden, andere Nutzer evtl. schon jetzt bei der Planung miteinzubeziehen. Um ganz konkret zu werden:
Der Saal in N1 sollte an mindestens 10 Wochenenden im Jahr auch anderen Kulturschaffenden zu fairen Mietkonditionen zur Verfügung stehen. Wir bitten alle an kultureller Vielfalt in Mannheim Interessierten um Unterstützung dieses Anliegens.
Bei derlei hohen Investitionssummen sollte mehr als nur eine ausgewählte kleine Gruppe davon profitieren. Zumal eine Nutzung durch Andere für dieses eine Ensemble keinerlei wirtschaftliche Verschlechterung darstellt, bietet die gegenüber der momentanen Situation dann in N1 deutlich erhöhte Sitzplatzkapazität ja die Möglichkeit, eventuell „fehlende Termine” leicht auszugleichen.
Ergänzend sei dazu noch angemerkt, dass das aller Voraussicht nach irgendwann einmal zur Umsetzung kommende Zentrum für darstellende Künste keine Alternative zum Saal in N1 sein kann, denn zum einen weiß noch niemand, ob und wenn ja wann und wo genau ein solches Zentrum entstehen wird, zum anderen wird eine derartige Einrichtung eine inhaltliche Konzeption erhalten, die es nicht zulassen wird, dass die Räume zwischendurch an unterschiedlichste Gruppen vermietet werden. Der Saal in N1 hingegen ist nicht nur baulich, sondern auch von der inhaltlichen Konzeption her sehr geeignet für verschiedene kulturelle Angebote.

Wenn gewünscht stehen wir sehr gerne jederzeit für einen Ideenaustausch zur Verfügung, gerne steuern wir Anregungen konstruktiver und inhaltlicher Art bei. Auch dieses Angebot erneut in unveränderter Form.

Herzliche Grüße vom KulturNetz,

Sabine Frey, Bettina Hauck, Frank Bürkle

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RAUM FÜR KULTUR

2. Offener Brief an OB Dr. Kurz

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Kurz,
sehr geehrter Herr Kulturbürgermeister Grötsch,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,

eine Entscheidung ist offenbar (beinahe) gefallen, wie im Mannheimer Morgen zu lesen stand.
Die Stadt Mannheim plant, den Bürgersaal in N1 aufwändig umbauen und als Theaterraum herrichten zu lassen. Dies ist ohne Zweifel eine sehr gute Idee, war der Saal doch seit längerer Zeit beinahe ungenutzt und hatte kaum noch eine sinnvolle Funktion, ein Saal, laut MM „nackt und mit der Anmutung einer großen Garage”.
Das KulturNetz hatte schon seit Jahren immer wieder mal angeregt, diesen Raum etwas veranstaltungsfreundlicher auszustatten, der Vorschlag war aber von Seiten der Stadt nie aufgenommen worden. Nun soll es also doch etwas werden, was an sich ja sehr zu begrüßen ist. Allerdings soll diese Investition der Stadt allen vorangegangenen Bitten verschiedenster Künstler und auch des KulturNetzes zum Trotz nun tatsächlich nur einem einzigen Ensemble zugute kommen. Zumindest kann man der Stadt nicht vorwerfen, dass sie nicht klare Worte fände, wenn im Mannheimer Morgen zu lesen steht, dass „an eine generelle Freigabe des Raumes für andere Theatergruppen und Kultureinrichtungen nicht gedacht werde”.
„Wir müssen leider draußenbleiben” heißt es da für alle anderen.

Es ist erfreulich und schön, dass das Oststadttheater einen neuen Spielraum erhält und dadurch sein Fortbestehen gesichert wird.
Unerfreulich ist hingegen, dass dies andere Gruppen und Veranstalter benachteiligt, zum einen dadurch, dass die nicht derartige städtische Förderung erhalten, zum anderen aber auch insofern, als ein weiterer städtischer Raum, der zuvor wenigstens noch theoretisch anmietbar war (wenn auch teuer und ohne wirkliche Eignung), damit für die allgemeine Nutzung verloren geht. Es steht zu befürchten, dass sogar die Musikhochschule, die derzeit regelmäßig dort probt, sich wird umorientieren müssen. Mit der „werde er sprechen”, so wurden Sie, Herr Grötsch im MM zitiert.
Einer erfreuliche Entwicklung also für das Oststadttheater, ein Schlag ins Gesicht aller anderen Gruppen und Veranstalter.

Bei einem Briefwechsel im Jahre 2009, damals ging es um das Collini-Center-Hallenbad, das mit großen finanziellem Aufwand für das Oststadttheater hergerichtet werden sollte, schrieben Sie, sehr geehrter Herr Grötsch, dem KulturNetz „dabei können wir uns sehr gut vorstellen, das auch andere Nutzer von dieser Spielstätte partiziperen können” und „sobald wir detaillierter planen können, nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf”.
Wir haben unsererseits immer wieder versucht, mit Ihnen im Gespräch zu bleiben, haben immer wieder an unser Anliegen erinnert, einen bezahlbaren Raum für kulturelle Veranstaltungen in der Größenordnung 300 bis 400 Plätze zu schaffen, auch verschiedene regionale Künstler haben sich mit diesem Anliegen an Sie gewandt, wir haben konstruktive, konzeptionelle Anregungen, Gespräche, Treffen angeboten, bislang ist die Stadt Mannheim darauf nie eingegangen.

Darum wiederholen wir heute unsere Bitte in unveränderter Form:
Wir würden es sehr begrüßen und halten es für die Mannheimer Kulturszene für überaus wichtig, wenn der Saal in N1 (oder ggf. ein neu zu schaffender Spielort) für verschiedene Veranstaltungen zu erschwinglichen Konditionen zur Verfügung stehen könnte. Ein Spielort, der für Künstler aus der Region sowie für Gastspiele rentabler wäre als die begrenzten Räumlichkeiten des Musik-Kabarett Schatzkistl, aber auch nicht so teuer und groß wie beispielsweise der Rosengarten, würde die Mannheimer Kulturszene beleben und neue Möglichkeiten eröffnen.
Es wäre in diesem Zusammenhang äußerst wünschenswert, wenn durch Schaffung eines entsprechenden Spielorts nicht nur ein einzelnes Mannheimer Ensemble unterstützt würde, sondern wenn entsprechende Aufwendungen dem gesamten Kulturbetrieb zugute kämen, so wie es ursprünglich von seiten der Stadt auch für den Kahnweilersaal einst vorgesehen war.
Eine Verwaltung durch die Stadt erschiene uns in diesem Zusammenhang sehr sinvoll, ebenso wie auch eine neutrale Namensgebung für die neue Spielstätte.
Ein seinerzeit aus dem Ruder gelaufenes Konzept sollte nicht in unveränderter Form ein weiteres Mal probiert werden. Vielmehr sollte man die augenblickliche Chance zu einem Neubeginn mit Raum für vielfältige kulturelle Angebote nutzen.

Wenn gewünscht stehen wir sehr gerne jederzeit für einen Ideenaustausch zur Verfügung, gerne steuern wir Anregungen konstruktiver und inhaltlicher Art bei. Auch dieses Angebot in unveränderter Form.

Herzliche Grüße vom KulturNetz,

Sabine Frey, Bettina Hauck, Frank Bürkle

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RAUM FÜR KULTUR

Offener Brief an OB Dr. Kurz

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Kurz,
sehr geehrter Herr Kulturbürgermeister Grötsch,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,

mit großem Interesse verfolgen wir die Presseberichte zum Thema Raum für Kultur in Mannheim. Bitte gestatten Sie uns, einige unserer Gedanken, die wir zum Teil schon 2009 in einem Briefwechsel formulierten, vorzutragen:
Derzeit wird u.a. intensiv über einen neuen Spielort für das Oststadt-Theater nachgedacht und viele verschiedene Alternativen werden diskutiert. Wir freuen uns, dass die Stadt Mannheim sich engagieren möchte, um einem Mannheimer Ensemble mit möglicherweise großem finanziellem Aufwand einen neuen Spielort zur Verfügung zu stellen.
Das KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar würde es – wie übrigens viele in der Region tätigen Künstler auch – allerdings sehr begrüßen, wenn diese Investition nicht nur einem einzigen Mannheimer Ensemble zugute käme, sondern wenn der neue Veranstaltungsort auch von anderen Künstlern, Künstlergruppen, Kulturinstitutionen und Veranstaltern zu günstigen, städtischen Kultur-Konditionen angemietet werden könnte.
In der Tat ist es so, daß in Mannheims Zentrum seit langem ein geeigneter und bezahlbarer Spielort der Größenordnung „Kahnweilersaal” fehlt. Jener war als städtischer Saal ursprünglich genau dafür gedacht, nämlich vielfältigen Aufführungen und Events Raum zu bieten.
Im Laufe der Jahre wurde eine andere Nutzung als die durch das Oststadt-Theater aber leider immer weniger möglich. Das Oststadt-Theater empfand sich mit der Zeit immer mehr als Hausherr, eine andere Nutzung des Saales war unerwünscht.
Versuche, den Saal für einzelne Veranstaltungen mit verschiedenen Künstlern anzumieten, scheiterten immer wieder.
Das KulturNetz hat in der Vergangenheit etliche Anstrengungen unternommen, alternative Spielorte zu erschließen, leider bislang erfolglos, da entsprechende Räume nicht vorhanden sind. Auch Veranstaltungen beispielsweise im Stadthaus N1 gestalteten sich bisher schwierig und als finanziell nicht tragbar, die Anmietung des Saales in N1 ist sehr teuer, der Saal ist für das genannte Segment eher zu groß und auch von der Ausstattung und dem Ambiente bisher nicht geeignet. Die Feuerwache schließlich war vor etlichen Jahren noch eine Alternative, verfolgt inzwischen jedoch ein eigenes künstlerisches Konzept.
Wir haben also in Mannheim keinen bezahlbaren Spielort, an dem Kleinkunst, Kabarett, Musik oder Theater mit einer Zuschauerzahl von ca. 300 bis 350 Personen stattfinden kann. Ein solcher Raum wäre ein großer Gewinn für die Mannheimer Kulturszene, denn Kultur findet ja nicht nur in Rosengarten- und SAP-Arena-Größenordnung statt.

Dies wird inzwischen auch von etlichen Gemeinderäten so gesehen und befürwortet, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der immer wieder von Kulturschaffenden und Kulturverwaltenden auch auf nationaler und sogar internationaler Ebene vorgetragenen Schelte, was das mangelnde Engagement der Stadt Mannheim für die freie Szene und die kulturelle Vielfalt betrifft. Kulturelle Vielfalt braucht Raum, auch kleinere und vor allem bezahlbarere Räume als die großen Arenen der Unterhaltung.
Ein neuer Spielort für ein einzelnes Ensemble – auch wenn es sich ohne Frage großer Beliebtheit erfreut – kann nicht die Antwort einer Stadt, die sich gerne auf dem Weg zur Kulturhauptstadt sieht, auf breitgefächerte kulturelle Bedürfnisse sein.
Es herrscht ein Ungleichgewicht beim Engagement der Stadt: Die ganz großen Projekte werden beherzt angegangen und da spielen ein paar Millionen mehr oder weniger keine Rolle und die kleineren kulturellen Projekte müssen oft genug aus akutem Geldmangel die Segel streichen, obwohl mitunter im Vergleich nur lächerliche Summen fehlen.

Zum Ausgangspunkt zurück: Wir würden es sehr begrüßen und halten es für die Mannheimer Kulturszene für überaus wichtig, wenn der Saal in N1 oder ggf. ein neu zu schaffender Spielort für verschiedene Veranstaltungen zu erschwinglichen Konditionen zur Verfügung stehen könnte. Ein Spielort, der für Künstler aus der Region sowie für Gastspiele rentabler wäre als die begrenzten Räumlichkeiten des Musik-Kabarett Schatzkistl, aber auch nicht so teuer und groß wie beispielsweise der Rosengarten, würde die Mannheimer Kulturszene beleben und neue Möglichkeiten eröffnen.
Es wäre in diesem Zusammenhang äußerst wünschenswert, wenn durch Schaffung eines entsprechenden Spielorts nicht nur ein einzelnes Mannheimer Ensemble unterstützt würde, sondern wenn entsprechende Aufwendungen dem gesamten Kulturbetrieb zugute kämen, so wie es ursprünglich von seiten der Stadt auch für den Kahnweilersaal einst vorgesehen war.
Eine Verwaltung durch die Stadt erschiene uns in diesem Zusammenhang sehr sinvoll, ebenso wie auch eine neutrale Namensgebung für die neue Spielstätte.
Ein seinerzeit aus dem Ruder gelaufenes Konzept sollte nicht in unveränderter Form ein weiteres Mal probiert werden. Vielmehr sollte man die augenblickliche Chance zu einem Neubeginn mit Raum für vielfältige kulturelle Angebote nutzen.

Wenn gewünscht stehen wir sehr gerne jederzeit für einen Ideenaustausch zur Verfügung, gerne steuern wir Anregungen konstruktiver und inhaltlicher Art bei.

Herzliche Grüße vom KulturNetz


Sabine Frey Bettina Hauck Frank Bürkle

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Die Schatzkistl-CD

DAS BESTE AUS ZWEI JAHRTAUSENDEN

Mit Madeleine Sauveur, Brigitte Mark, Reginald Dehoff (1947-2006), Evelyn Künneke (1921-2001), Joe Luga (1920-2002), Jochen Brauer & mit der Rheinstream Jazz Band, Silke Hauck, Harmony Central, Elly Lapp, Spitz & Stumpf, Arnim Töpel & mit seinem Kurpfälzer Klub, Irmgard Knef, Gunter Möcke, Hugo & Regina Steegmüller, Annette Postel, Compañia Flamenco Solera, Detlev Schönauer, Leipziger Pfeffermühle, Hans-Peter Schwöbel, Popforscher, Spitzklicker, Stefan Jürgens, Twotones, Heinz Gröning, Käthe Lachmann, Hans Hermann Thielke, Lilo Wanders, Klaus-Jürgen Deuser, Anna Krämer, Joana, Tanja Hamleh, Marcus Jeroch, Sven Hieronymus, Marcel Adam, den Schatzkistl-Produktionen Bei Auftritt Mord, Dinner for one... wie alles begann, Das Mädchen, das Uwe Seeler sein musste, Alla gut! Verliebt ins Quadrat, Es muss was Wunderbares sein... u.v.m.


Partner & Sponsoren

Wir danken!

MVV Energie, Privatbrauerei Eichbaum, Heinrich-Vetter-Stiftung, GOT Intermedia Agency, Weingut Anselmann, Förderkreis KulturNetz Mannheim Rhein-Neckar, JCDecaux, Sparkasse Rhein Neckar Nord, Seufert & Diemer Versicherungsmakler, Stadtarchiv Mannheim, Mannheimer Morgen, Wochenblatt Pfalz/Baden, SWR4, Rhein-Neckar-Fernsehen, Mannheim TV, Marie-Luise und Normann Stassen Stiftung, Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH, Weingut Gaul, Reiss-Engelhorn-Museen, Lochbühler Aufzüge, Werbegemeinschaft Mannheim City, Kahl Büroeinrichtungen, Haakon Becker, Seniorenbüro Stadt Mannheim, Odenwald Quelle, Harer; Text und Konzept, Kinos in Mannheim


SEI DABEI MIT ZW€I
2 Euro Solidaritätsbeitrag pro Eintrittskarte zur Unterstützung der Schatzkistl-Arbeit.

Ganz herzlichen Dank!
Ihr Schatzkistl-Team

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Sekt and the City Teil 2 - The Cat Pack
26.&27. September 2014. Nach der viel beachteten Comedy-Revue "Sekt and the City" folgt jetzt der 2. Geniestreich der... Mehr

Madeleine Sauveur - Hin und weg - der Mann bleibt da!
02. Oktober 2014. Madeleine Sauveur feiert im Schatzkistl PREMIERE mit ihrem neuesten musikalischen Kabarettprogramm... Mehr

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Mieten Sie Mannheims schönstes Musik-Kabarett!
Auch das ist möglich. Ihr Firmenfest, eine private Feier oder eine besondere Veranstaltung für Ihre besten Kunden... Mehr